Unsere Position
Neben verschiedenen Bauanträgen, der Sanierung mehrerer Straßen, der Beleuchtung im neuen Gewerbegebiet sowie der Genehmigung von Ausrüstungsgegenständen für die Feuerwehr stand für uns vor allem ein Thema im Mittelpunkt:
Die Erweiterung des Bauhofs bzw. der Neubau einer Lagerhalle im Gewerbegebiet.
Zu Beginn der Planungen war für dieses Projekt eine Bausumme von rund 400.000 € im Gespräch – für uns angesichts der zahlreichen anstehenden Investitionen bereits die absolute Obergrenze. Inzwischen liegen die veranschlagten Kosten jedoch bei mindestens 740.000 €.
Für uns ist deshalb klar: In dieser Form können wir dem Vorhaben nicht zustimmen. Das Thema wurde auf die nächste Sitzung vertagt.
Wir sind überzeugt, dass es wirtschaftlichere Alternativen gibt. Durch eine Zwischenlagerung des Materials sowie eine intelligente architektonische Lösung am bestehenden Bauhof könnte aus unserer Sicht eine deutlich kostengünstigere und zugleich praktikable Lösung geschaffen werden.
Gerade in Zeiten knapper finanzieller Spielräume müssen wir Prioritäten setzen. Der Hochwasserschutz braucht dringend Investitionen, unsere Kläranlage muss nachhaltig und zukunftsfähig modernisiert werden und auch der geplante Rathausbau wird erhebliche finanzielle Mittel binden.
Unser Anspruch ist ein verantwortungsvoller Umgang mit den Steuergeldern der Bürgerinnen und Bürger. Deshalb werden wir dieses Projekt in der vorliegenden Form nicht unterstützen.
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